Es ist nicht auszudenken, wie gefährlich die Welt ohne Tiere sein wird. (Elias Canetti)
 
Der wohl älteste Hund - Bluey of Virginia, Australien - starb im sagenhaften Alter von 29 Jahren

 

 

Poldi

ist bei uns weil er von seinem Herrchen leider nicht mehr versorgt werden kann. Egal wer vorbeikommt oder was passiert - er freut sich immer und über alles und das stundenlang. Allerdings mit ganz schön Selbstbewusstsein ausgestattet. Sollte deshalb nicht zu kleineren Kindern. Kennt Katzen und hat sogar mit seinem Herrchen Schafe gehütet. Poldi ist ein noch ganz schön flotter Bursche. Er bracht immer etwas zu tun und sollte unbedingt eine Aufgabe oder sehr viel Auslauf bekommen da er mit einer ungeheueren Energie ausgestattet ist. Hündinnen gegenüber ist er charmant, verträgt sich aber nicht mit allen Rüden.  

seit Dezember 2009 im Th, geboren ca. 2001, Schulterhöhe ca.50 cm. 

Poldi ist der Patenhund von Familie Hisecke und Petra Eibisch. Vielen herzlichen Dank
 

 

Ein Plädoyer für alte Hunde.

Der Mensch muss sich bisweilen schwer beherrschen, um mit kundiger Hand ein junges Tier bestmöglich auszubilden, und wenn es nur das Nötigste ist. Das entfällt bei einem Oldie. Der ist im Gegenteil für Anfänger der beste Lehrer, weil selbst sehr geduldig. 

Wobei auch alte Hunde noch lernen können, das wollen wir uns doch selber auch zubilligen.

Kluge Neuhundhalter tun also gut daran, sich zuerst einen weisen alten Hund als Lehrmeister zu holen.

Es ist kein Akt des Mitleids oder gar der Gnade, einem vom Leben bös gebeutelten Hund eine zweite Chance zu geben. Natürlich muss man mit den psychischen und physischen Gegebenheiten zurechtkommen, die eine solche Aufgabe mit sich bringt.

Vielleicht wird man öfters mal den Tierarzt aufsuchen, eine bestimmte Art von Diätfutter bereitstellen, vielleicht mehrere kleine Mahlzeiten statt einer einzigen verabreichen müssen, vielleicht auch beim täglichen Joggen etwas langsamer treten müssen oder Rücksicht auf besondere Ängste aufgrund schlimmer Erfahrungen nehmen müssen.

Doch in den Hunden lebt eine wunderbare Kraft zum Neubeginn und zur Anpassung an eine neue Umgebung. Sie sind meist bereit und in der Lage, auch nach schlimmsten Erlebnissen wieder Vertrauen zu Menschen aufzubauen. Dies tagtäglich mitzuerleben, einem schon älter gewordenen Hund noch ein paar wirklich schöne Jahre zu ermöglichen, gehört zum Beglückendsten, was man sich in einer Mensch-Hund-Beziehung vorstellen kann.

Es ist ganz selbstverständlich, dass gute Tierheimleiter/innen ihre Hand auch nach Vermittlung eines Senioren schützend über diesem halten und Ihnen bei allen auftretenden Problemen mit Rat und Tat zur Seite stehen

Von einem alten kann nicht nur ein junger Hund, sondern auch der Mensch viel lernen.

 

 

Wuschel

Shih-Tzu ist bei uns weil sein Frauchen ins Pflegeheim musste. Ist fit und ein flotter Spaziergänger, an allem interessiert, stubenrein. Ist Anfangs etwas schüchtern und reagiert unsicher. Da er nicht weiß das er nur eine halbe Portion ist neigt er anderen Hunden gegenüber manchmal zum Größenwahn. Von Menschen, die Wuschel in sein Herzchen geschlossen hat, liebt und genießt er ausgiebige Streicheleinheiten.

seit Februar 2009 im Th, geboren ca. 1998,

 Wuschels Ausführ- und Liebhabepatin ist Bianca Bengi. Vielen Dank 

 

... die größte, jeweils von einem Hund bewegte Last betrug 2905 kg und wurde von einem 80kg schweren Bernhardiner namens Ryettes Brandy Bear am 21. 07.78 in Bothell gezogen.

 

 

Ben

wurde von seinem Herrchen einfach nicht mehr abgeholt nachdem er immer wieder ausgebüxt ist. Er darf jetzt hier im Tierheim sein "Gnadenbrot" bekommen. Ben ist gutmütig und freundlich zu allen Menschen und verträglich mit fast allen anderen Hunden und Tieren. Allerdings plagen ihn, altersbedingt, schon ab und zu einige Gelenkschmerzen. Er wohnt, zusammen mit Jette und Rex, im Seniorenheim. Hat dort eine Wiese und vor seinem Haus viele warme Decken und fühlt sich recht wohl. 

seit November 2009 im TH, geboren ca. 1998, Schulterhöhe ca. 55cm

                      

....Einen Hund zu haben, macht dich reich, auch wenn du keine Geld und keine Häuser hast (Louis Sabin)

 

 

Unser Rex ( evt. Spitz-Schnauzermix) ist 1998 geboren und stubenrein. Er wurde wegen Zeitmangel abgegeben. Rex ist etwas eigen aber durchaus verspielt, anhänglich und lieb zu ihm bekannten Menschen. Kann sitz, platz, Pfötchen geben und vieles Dinge mehr. Er kann auch zu größeren Kindern, braucht aber längere Zeit um sich an neue Menschen zu gewöhnen. Rex ist kastriert. 

Rex wird täglich von Frau Purfürst spazieren geführt und versorgt. Vielen Dank dafür  

 

 Eine Studie des Psychologischen Instituts der Universität Bonn ergab, dass 80% aller Hundehalter mit ihrem Leben zufrieden sind. Bei den Nicht- Hundebesitzern sind es nur 55%.
 

 

 

Arco

wurde ausgesetzt, Ist ein absolut freundlicher, unkomplizierter und mit allem verträglicher Hund. Ausgeglichen und mit einem ruhigem Wesen. Geht offen auf Menschen zu und freut sich über jede Streicheleinheit. Er ist stubenrein, geht gut an der Leine, ist sehr gut erzogen

seit Juni 2010 im Th, geboren ca. 2001, Schulterhöhe ca. 45 cm

Arco ist vermittelt

 

Die besten Drogenhunde hießen Rocky und Barco. Die zwei Belgischen Schäferhunde waren Mitglieder eines amerikanischen Suchtrupps, der am Rio Grande entlang der texanischen Grenze patrouillierte. Allein im Jahr 1988 waren sie an 969 Beschlagnahmungen von Drogen beteiligt. Sie waren so tüchtig, das texanische Drogenschmuggler 30 000 US-Dollar auf ihren Kopf aussetzten. Rocky und Barko bekamen den Ehrentitel "Hauptfeldwebel" und trugen bei der Arbeit immer ihre Streifen.

 

Amerikan Pitbull Coraccio

Er ist ca. 1998 geboren und wurde im Fundtierzwinger ausgesetzt.  Er ist vertrauten Menschen gegenüber sehr verschmust und absolut gehorsam. Ist verspielt,  neigt jedoch dazu sein "Rudel" zu beschützen. Andere Rüden mag er nicht so sehr, mit Hündinnen ist er verträglich. Corracios Herz braucht mittlerweile jeden Tag eine Herztablette und auch sonst geht nicht mehr alles so schnell. Er mag trotzdem seine Spaziergänge und liebt seine Streicheleinheiten. 

Fam. Strobel sind die Streichel- Futter- und Liebhabepaten von Coraccio. Vielen, vielen Dank

 

....als Blindenhund mit der längsten "Dienstzeit" gilt in Großbritannien Emma, ein Labrador Retriever. Sie starb 17 jährig als ältester je registrierter Blindenhund.

 

Unser absolutes Sorgenkind ist Fox. Er benimmt sich in der Wohnung einwandfrei, macht nichts kaputt, ist verschmust, verspielt, sehr gehorsam, kann ohne Leine laufen. Beim Spaziergang lässt er sich von Fremden streicheln, freut sich über jeden, verträgt sich mit allen anderen Hunden.  Aber --- Er duldet in seinem Gebiet neben seinem Herrchen niemand. Vor allem abends oder in "seinem" Grundstück oder in " seiner " Wohnung darf niemand Frauchen oder Herrchen anfassen. Dann beißt er sofort zu. Deshalb sucht Fox ein allein wohnendes Herrchen oder Frauchen.

geboren 1998, 

 Fox ist der Patenhund von unserer Fam. Hain- Vielen, vielen Dank   

de. Der Hu

Benny

Colliemix, Abgabe wegen Trennung. Benny wurde bei der Abgabe als umgänglich und lieb beschrieben hat aber schon in den ersten Tagen reihenweise um sich gebissen. Nie schlimm ( meist ein kleiner blauer Fleck oder ein leichter Kratzer) aber auch nie einschätzbar warum. Eine Kollegin wurde ohne Vorwarnung von ihm so in den Arm gebissen das ein längerer Krankenhausaufenthalt nötig war. Mit Hunden verträgt sich Benny uneingeschränkt, spielt ganz toll, zieht sich eher zurück und geht Streit aus dem Weg. So kann er wenigstens immer im Auslauf sein und ist nicht allein. Denn die Zahl der "Ausführer" hat sich seit diesem Vorfall stark gelichtet. Seit kurzer Zeit ist Benny leider erblindet, kommt aber super gut damit zurecht. In gewohnter Umgebung verhält er sich gut. Auf neue Dinge reagiert er etwas nervös.

Seit März 2007 im TH- geboren ca. 2004  

 

Leuchtende Tage - nicht weinen, dass sie vergangen sind, lächeln, dass sie gewesen sind!
 

oder - Warum Tiere nicht so lange leben

Ich bin Tierärztin und wurde gebeten, den 10jährigen Irish Wolfhound Belker zu untersuchen. Die Besitzer, Ron, Lisa und ihr Sohn Shane, hingen alle sehr an Belker und hofften auf ein Wunder. Ich untersuchte Belker und fand heraus, dass er Krebs im Endstadium hatte. Ich sagte der Familie, dass es kein Wunder mehr geben würde, und bot an, den alten Hund bei ihnen zuhause einzuschläfern. Während wir den Termin absprachen, erzählten mir Ron und Lisa, dass sie glaubten, der 4jährige Shane solle dabei bleiben. Sie dachten, er könnte etwas aus dieser Erfahrung lernen. Am nächsten Tag fuhr ich zum Haus der Familie, und spürte die gedrückte Stimmung, als Belker's Familie sich versammelte. Shane wirkte sehr ruhig als er den alten Hund ein letztes Mal streichelte, und ich fragte mich, ob er verstand, was los war. Innerhalb weniger Minuten war Belker friedlich gestorben. Der kleine Junge schien den Tod seines Freundes ohne große Schwierigkeiten zu akzeptieren. Wir saßen noch eine Weile zusammen und fragten uns, warum Tiere so viel früher sterben müssen als Menschen. Shane, der bis jetzt still zugehört hatte, meldete sich. "Ich weiß, warum." Wir alle waren überrascht. Was er als nächstes sagte überraschte mich noch mehr. Noch nie hatte ich so eine tröstende Erklärung gehört. Er sagte, "Wir werden geboren, damit wir lernen können, ein gutes Leben zu führen. Wir sollen alle lieben und nett zu ihnen sein, stimmt's? Na ja, Tiere wissen doch schon, wie das geht, also müssen sie nicht so lange hier bleiben wie wir."

Sue Beasley

 

Da ist ein Land der Lebenden und ein Land der Toten, und die Brücke zwischen ihnen ist die Liebe - das einzig Bleibende, der einzige Sinn. Thornton Wilder aus "Die Brücke von San Luis Rey".

Jette

Sie ist am 4.7. über die Regenbogenbrücke gegangen

Katja

Ein toller Hund, stolz und unabhängig. Hat sich ihre Leute immer selbst ausgesucht und wem sie vertraute dem war sie treu. Ein Tumor war stärker als sie. Katja wacht und wartet nun seit dem 3.6 am anderen Ende der Regenbogenbrücke.

 

Gianna

Es ging halt alles nur noch langsam aber sie war bis zuletzt immer gut drauf, interessiert an allen Dingen, neugierig, verträglich. Sie ist ganz friedlich eingeschlafen.

Lucky

Er war ein wundervoller Prachtkater der eine gehörige Portion Charisma ausstrahlte. Er war ein ganz besonderes Tier. Lucky hat uns, allerdings erst nach einer Probezeit seinerseits, aufgenommen und uns täglich mit seiner ganz einmaligen Art zu verstehen gegeben das er sich hier wohlfühlt. Er war nur kurze Zeit hier aber wir werden ihn nie vergessen. Am 19.3. 2010 wurde Lucky von einem Auto überfahren und einfach liegen gelassen. 

 

Vielen Dank an Fam. Göbel für die vielen schönen Stunden die Sie Cora bereitet haben.

Unsere Cora
lebte 2 Jahre bei uns im TH. War uns
Menschen gegenüber eine ganz sehr liebe, unkomplizierte und wohlerzogene Dame. Ball spielen war ihre Welt. Sie hat sich auch zum spazieren gehen immer ein Spielzeug mitgenommen. Man weiß ja nie, evt. begegnet man ja jemand der mitspielt :-)). In letzter Zeit wurde sie immer ruhiger und wollte nicht mehr so lange gehen. Zuerst dachten wir -naja sie wird ja nicht jünger. Beim Tierarzt wurde dann festgestellt das Cora etliche Tumore an den inneren Organen hat. Sie hat sicher schlimme Schmerzen ertragen. Seit 4.3.2010 ist Cora nicht mehr bei uns. Dort wo sie jetzt ist gibt es ganz viele große Wiesen und immer jemand der mit ihr Ball spielt. Wir werden immer an sie denken

Slei

Er wurde 2006 mit 12 Jahren von seiner Familie in unser Tierheim gebracht. Zusammen mit Rex bewohnte er unser Seniorenheim, war fit, hat seine täglichen Spaziergänge mit Frau Purfürst genossen. Und er nahm seine "Arbeit" im verbellen aller die sich in seine Nähe wagten bis zum letzten Tag sehr ernst. Am 16.12.2009 ist Slei über die Regenbogenbrücke gegangen.

 

Lissy

 Aufmerksamen Nachbarn hatte sie es zu verdanken das sie ihre letzte Zeit nicht auch noch in einem Verschlag verbringen musste. Leider waren Ihre Nieren schon zu sehr geschädigt. Sie war ein wunderbares, freundliches Hundemädchen. Dankbar für die kleinste Zuwendung. Mit ihrer lieben Art hat sie alle Herzen erobert.

 

Lumpi gehörte eigentlich schon zum Inventar. Er kam zu uns weil sein Herrchen verstorben war. 1993 geboren, lebte er seit 1999  im Tierheim. Frau Scheerbaum, Frau Wettke und Frau Lätzer sorgten dafür das er nie einen Mangel an Spaziergängen und Streicheleinheiten hatte. Vielen Dank für die Liebe und Fürsorge die sie ihm gegeben haben. Seit 25.6 2009 ist Lumpi nicht mehr bei uns. Er musste nicht leiden und war auch nicht allein.  

Nico

Nico wurde früh im Fundtierzwinger gefunden. Er war schon älter aber  immer in Bewegung und der Erste wenn es zum spazieren gehen ging. War fit, hat zu allem seinen "Kommentar" abgegeben, immer gut gelaunt, und freundlich zu jedermann. Trotzdem merkten wir das er Probleme hatte. Der Tierarzt stellte dann fest das Nico Krebs mit schon mehreren Geschwüren hatte. Er war nur kurz bei uns aber wir denken das er sich in dieser Zeit wohl gefühlt hat.  

Unser Thor

Er hatte noch nicht viel Gutes erlebt. Sein ganzer Körper war voller Schrotkugeln und sein Beinchen war schief zusammengewachsen. Trotzdem war er eine Frohnatur und platzte fast vor Lebensfreude. Er war etwas ganz besonderes - und unser aller Lieblingshund. Am 12.3.2008 musste er ganz plötzlich über die Regenbogenbrücke gehen. Ein wundervolles Jahr lang hatte er  ein Zuhause und bis zum letzten Tag hat er noch gespielt und sich gefreut. Dort wo er jetzt ist gibt es keine Schrotgewehre. Leb wohl Thor- er wird immer einen Platz in unseren Herzen haben

 

Bobby

auch er war einer von denen die einfach ausgesetzt wurden, vielleicht weil er nicht mehr der jüngste war. Er war ein wunderbarer Hund, dankbar und immer freundlich. Ein Tumor in seinem Bauch war stärker. Kurz vor Weihnachten 2007 ist Bobby über die Regenbogenbrücke gegangen. Leb wohl kleiner Bobby 

 

Stella 

Sie wurde in einer Wohnung zurückgelassen. Konnte nicht mehr richtig laufen und war trotzdem immer freundlich und ein ganz liebenswerter und ruhiger Hund. Seit 3.8 ist sie nicht mehr bei uns. 

 

 

Gonzo   

war seit Juni 1999 im TH.

Am 29.6. 2007 ist Gonzo über die Regenbogenbrücke gegangen. Er musste nicht leiden und war auch nicht allein. Er hat zu unserem Tierheim gehört und er wird uns fehlen. 

Gonzo war der Patenhund von Fam. Tuma und von Frau Purfürst. Vielen Dank für die Liebe die Sie ihm gegeben haben.

  Wir alle denken an Ihn

reu - der 

Mensch verlässt mich schon im Winde.

Ich begrub ihn im Garten neben einer alten Maschine.
Aber ich glaube an einen Himmel, in den ich nicht komme, doch wo er mich erwartet, den Fächerschwanz schwenkend, damit es mir bei der Ankunft nicht an Freundschaft fehle.

Pablo Neruda über seinen toten Hund

 

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